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COVID-19 in der Hotelbranche: Warum haben automatisierte Hotels bessere Überlebenschancen?

Die HoReCa-Branche gehört zu den Wirtschaftszweigen, die die Folgen der Coronavirus-Pandemie besonders stark zu spüren bekommen haben. Der Einbruch des Tourismus, die zeitweise Schließung von Beherbergungsbetrieben sowie die Einschränkungen im Gastronomiebereich hatten erhebliche Auswirkungen. Warum haben automatisierte Hotels bessere Chancen, solche Krisen zu überstehen?

Die unerwarteten Veränderungen auf dem Markt zwangen Hotelbetreiber dazu, ihre Strategien anzupassen und nach Lösungen zu suchen, die trotz bestehender Einschränkungen Einnahmen ermöglichen. Allein in China gingen die Hotelbuchungen zu Beginn des Jahres um 64 % zurück, was allein während des chinesischen Neujahrsfestes (Frühlingsfest) zu Verlusten von 80 Millionen US-Dollar führte – einer Zeit, die traditionell die höchsten Umsätze des Jahres generiert.

In Europa zeigten sich die ersten Auswirkungen der Pandemie bereits im Januar und Februar. Nach Prognosen der Europäischen Kommission erlitt der europäische Tourismussektor aufgrund der Pandemie monatliche Verluste in Höhe von rund einer Milliarde Euro.

Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen zudem, dass niedrigere Übernachtungspreise die Nachfrage nicht nachhaltig steigern und die wirtschaftliche Lage von Hotels kaum verbessern. Was kann also tatsächlich helfen?

Senkung der Fixkosten

Der Ausbruch der Pandemie war für Hotel- und Beherbergungsbetriebe der richtige Zeitpunkt, strategische Entscheidungen mit langfristiger Wirkung zu treffen. Eine der wichtigsten Maßnahmen zur Kostenoptimierung bestand darin, Fixkosten zu reduzieren – beispielsweise durch eine Verringerung des Personalaufwands.

Die Automatisierung des Check-in-Prozesses, die digitale Gästebetreuung sowie eine automatisierte Rezeption ermöglichen erhebliche Einsparungen – selbst dann, wenn nicht vollständig auf eine klassische Rezeption verzichtet wird. Die Automatisierung interner Abläufe und der Einsatz elektronischer Türschlösser reduzieren den Personalbedarf an der Rezeption und tragen somit zu einer deutlichen Senkung der Betriebskosten bei.

Elektronische Türschlösser als Möglichkeit zur Kosteneinsparung

Gerade in der aktuellen Situation lohnt es sich, über elektronische Türschlösser nachzudenken, die eine Fernverwaltung von Reservierungen von jedem Ort der Welt aus ermöglichen. Gäste erhalten digitale Benachrichtigungen mit allen wichtigen Informationen zu ihrem Aufenthalt, sodass der Gang zur Rezeption nicht mehr erforderlich ist. Dadurch kann auf eine klassische Rezeption verzichtet oder zumindest deren Personal reduziert werden.

Ein weiterer Vorteil elektronischer Türschlösser besteht darin, dass sie den direkten Kontakt zwischen Menschen deutlich reduzieren – ein Aspekt, der insbesondere während der Pandemie für viele Hotelgäste von großer Bedeutung war. Der selbstständige Check-in und Check-out vermeiden die Übergabe von Schlüsseln oder Karten und verhindern Warteschlangen an der Rezeption.

Der Einfluss von COVID-19 auf die Hotelbranche – dauerhafte Veränderungen

Wie sich die Branche entwickelt, hängt maßgeblich von der Dauer und den Folgen außergewöhnlicher Situationen ab. Die besten Chancen auf langfristigen Erfolg haben automatisierte Hotels sowie Betriebe, die schnell auf veränderte Marktanforderungen reagieren.

Die Pandemie hat die gesamte Hotelbranche nachhaltig verändert und auch das Verhalten der Gäste beeinflusst. Sauberkeit und Hygiene spielen heute eine wesentlich größere Rolle. Gleichzeitig wünschen sich viele Reisende weniger direkten Kontakt mit dem Hotelpersonal und möchten Warteschlangen an der Rezeption vermeiden.

Elektronische Türschlösser sowie die Automatisierung des Check-in- und Check-out-Prozesses tragen dazu bei, ein sicheres und modernes Hotelkonzept zu schaffen. Je schneller sich die Hotellerie an neue Anforderungen anpasst, desto schneller kann sie ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und wieder stabile Umsätze erzielen.