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Warum funktionieren smarte Türschlösser für Privathaushalte nicht in Smart Hotels?

Die weite Verbreitung von Smartphones und der kontinuierliche technologische Fortschritt haben dazu geführt, dass intelligente Smart-Home-Türschlösser immer beliebter werden. Während sich solche Systeme hervorragend für private Häuser und Wohnungen eignen, reichen sie für Aparthotels häufig nicht aus. Erfahren Sie, warum.

Intelligente Türschlösser ermöglichen eine komfortable Zutrittsverwaltung ohne physische Schlüssel. In Verbindung mit weiteren Smart-Home-Geräten können sie zudem zur Optimierung des Energieverbrauchs beitragen. Allerdings unterscheiden sich Smart-Home- und Smart-Apartment-Systeme hinsichtlich ihres Einsatzzwecks. Die Wahl des passenden Systems sollte daher immer von den tatsächlichen Anforderungen des Nutzers abhängen.

Eigenschaften von Smart-Home-Türschlössern

Smart-Home-Systeme, die meist über Bluetooth oder eine mobile App gesteuert werden, ermöglichen eine intelligente Haussteuerung. Sie automatisieren nicht nur das Öffnen und Schließen von Türen, sondern auch die Steuerung von Heizung, elektrischen Geräten und weiteren Komponenten des Hauses.

Ein großer Vorteil besteht darin, dass Türen oder Tore automatisch geöffnet oder verriegelt werden, sobald sich eine berechtigte Person nähert oder das Gebäude verlässt. In der Regel wird ein solches System dauerhaft von denselben Personen – den Bewohnern – genutzt. Es kommt nur selten vor, dass regelmäßig neue Benutzer hinzugefügt oder entfernt werden.

Smart Apartment – worin unterscheidet sich dieses System von Smart Home?

Für Aparthotels wäre es wenig praktisch, jedem Gast Zugriff auf eine Verwaltungs-App zu gewähren. Hinzu kommt, dass Smart-Home-Systeme häufig hohe Installationskosten verursachen, obwohl viele ihrer Funktionen in Ferienapartments oder Investitionsimmobilien gar nicht benötigt werden.

Deutlich sinnvoller sind deshalb Smart-Apartment-Lösungen. Dabei kann der Betreiber den Zugangscode einfach per E-Mail oder SMS an den Gast senden. Dadurch müssen Gäste keine zusätzliche App installieren, was gleichzeitig das Risiko reduziert, dass der Zutritt aufgrund eines leeren Smartphone-Akkus oder einer fehlenden Internetverbindung nicht möglich ist.

Der Ladezustand des Smartphones darf keinen Einfluss auf den Check-in haben – deshalb sollten elektronische Türschlösser mit Tastenfeld verwendet werden.

Bei der Auswahl einer Smart-Apartment-Lösung lohnt es sich besonders, auf die Integrationsmöglichkeiten mit externen Systemen zu achten, beispielsweise mit Software zur Immobilien- oder Hotelverwaltung. Ein Beispiel dafür ist das elektronische Schließsystem von SetPin, das unter anderem mit IDoSell Booking sowie KWHotel integriert werden kann. Dadurch lassen sich Reservierungen und Zutrittsrechte bequem verwalten – ganz ohne klassische Hotelrezeption.

Vor der Entscheidung für ein System zur Verwaltung von Self-Service-Apartments sollte vor allem der Komfort der Gäste berücksichtigt werden. Für einen kurzen Aufenthalt extra eine neue App installieren zu müssen, ist meist keine ideale Lösung. Gleichzeitig sollte die Verwaltungssoftware den Betreibern helfen, Prozesse zu automatisieren und zu optimieren, sodass langfristig Zeit und Betriebskosten eingespart werden können.